Deckungskonzepte bieten verbesserten Versicherungsschutz

Deckungskonzept – Während früher die Versicherungskonditionen, welche die gegenseitigen Rechte und Pflichten der Vertragspartner regelten, fast bei allen Versicherungsunternehmen identisch waren, ist dies seit Mitte der 90er Jahre anders: EU-Regelungen bestimmen seither, dass in Deutschland jedes Versicherungsunternehmen individuelle Vertragsbedingungen anbieten darf.
Insbesondere Versicherungsmakler bedrängen seither Versicherer individuelle Produkte anzubieten. Und dies nicht nur, um echte Leistungsverbesserungen für ihre Kunden zu bewirken, sondern auch um Produkte einzuführen, die nur sie allein anbieten können. Somit wird der Wettbewerb unter den Maklerverkäufern begrenzt.
Diese Bündelwerke von Versicherungsbedingungen nennt man Deckungskonzepte. Sie bieten verbesserten Versicherungsschutz für spezielle Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen an. Der Trend in der Versicherungsbranche geht also weg von Produkten von der Stange hin zu individuellen Deckungskonzepten. Diese werden vom Makler im Auftrag seines Kunden für dessen individuelles Versicherungsrisiko in Auftrag gegeben. Somit handelt es sich bei Deckungskonzepten um Spezial-Policen, die meist nur über Vermittler abgeschlossen werden können, die dem Maklerverbund angehören, der das Deckungskonzept mit Versicherern ausgehandelt hat.
Nun hält nicht jedes Deckungskonzept auch das, was es verspricht: Kurz gesagt ist so manches davon eine ausgesprochene Mogelpackung, die beispielsweise unwichtige Leistungsverbesserungen als gewaltige Leistungsverbesserung präsentiert. Allerdings gibt es auch gute Deckungskonzepte, die den Verbraucher wichtige Leistungsverbesserungen bringen. Nur diese zu finden ist sehr schwer, denn individuelle Deckungskonzepte werden so gut wie nie in Vergleichstest der Medien mit einbezogen.

2017-02-03T18:41:31+00:00