Die betriebliche Altersvorsorge auch Bertriebsrente genannt! (Hamburg den 08.02.2017) Bis vor einigen Jahren war die betriebliche Altersvorsorge kurz bAV eine zumeist Arbeitgeber finanzierte Zusatzleistung, welche vom Arbeitgeber allein getragen wurde. Dann wurde eine bindende Verpflichtung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbart. Die so genannte Versorgungszusage.
Im Jahr 2001 im Zuge der Rentenreformen hat sich die bis dahin etablierte Form der Durchführung innerhalb der betriebliche Altersvorsorge grundlegend geändert. Allem voran ging es dem Gesetzgeber darum, dass nun jeder Arbeitnehmer Zugang zu einer betrieblichen Altersvorsorge erhält. Diese Entscheidung war wichtig, da die allermeisten Arbeitnehmer, obwohl sie kontinuierlich in die gesetzliche Rente, ihre Beiträge abführen, wohl leider in den allermeisten Fällen die zu erwarten den Anwartschaften (Rente) so gering aausfällt, dass eine ordentliche Altersabsicherung wohl nicht möglich sein wird.
Bei der betriebliche Altersvorsorge auch Bertriebsrente genannt, gibt es grundsätzlich fünf verschiedene Durchführungswege:

  • Die Direktversicherung
  • Die Pensionskasse
  • Der Pensionsfonds
  • Die Unterstützungskasse
  • Die Pensionszusage

Und ja, zugegeben es ist einwenig schwierig im Dickicht der Möglichkeiten den individuell richtigen Weg zu finden. Jedoch ist der Durchführungsweg der Direktversicherung der am meisten verbreitete Durchführungsweg in Deutschland.
Eine Direktversicherung ist nach dem deutschen Arbeits- und Steuerrecht ein Lebensversicherungsvertrag, den der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer auf das Leben eines Arbeitnehmers (versicherte Person) bei einem in Deutschland zugelassenen Versicherer abschließt. Bezugsberechtigt sind der Arbeitnehmer und/oder dessen Hinterbliebene.

Die Direktversicherung ist einer der fünf in Deutschland bekannten Durchführungswege in der betrieblichen Altersversorgung.

Wenn man sich dafür Entschlossen hat über den Arbeitgeber für den Ruhestand vorzusorgen, so sollten Sie zunächst ihren Arbeitgeber danach befragen, ob bereits betriebliche Lösungen oder Vereinbarungen (z.B. Gruppenverträge) im Unternehmen implementiert sind. Dies ist in der Regel bei größeren Unternehmen der Fall.
Da die betriebliche Altersvorsorge in erster Linie eine rechtliche Fragestellung darstellt, und ein wirklich hochkomplexes Produkt darstellt. So ist man gut beraten, zunächst die persönliche Situation auch im Hinblick der Fülle der Angebote alles sorgfälltig zu überprüfen.
Eine „online selbstberatung“ ist bei der komplexen betrieblichen Altersversorgung. (bAV) auf keinen Fall Ratsam.
Hierbei kann Ihnen ein Spezialist für die betriebliche Altersvorsorge oder ein Rentenberater Ihres Vertrauens  Auskunft geben. Einen entsprechenden Link haben wir Ihnen hier zum Verband der deutschen Rentenberater zur Verfügung gestellt.
Hier können Sie sich weiter informieren: http://www.rentenberater.de/
TEXT: Die betriebliche Altersvorsorge auch Bertriebsrente genannt!